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Die Feuerhand-Sturmlaterne

Original Sturmlaterne
Die Legende lebt – Feuerhand-Sturmlaterne

Die Feuerhand-Sturmlaterne wird seit über 100 Jahren in Deutschland hergestellt. Durch über 250 Millionen verkaufte Exemplare ist sie zu einem internationalen Kultprodukt geworden. Auch heute werden am Produktionsstandort Hohenlockstedt täglich etwa 9.000 Laternen überwiegend in Handarbeit gefertigt und auf alle Kontinente geliefert. Die Firma Herrmann Nier produziert seit der Firmengründung im Jahre 1902 im sächsischen Beierfeld Petroleumlaternen. Schon früh machte die junge Firma durch besondere Innovationen und Verarbeiteitungsdetails auf sich aufmerksam, welche auch heute noch beeindrucken.

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte die preußische Armee zu den Abnehmern der Firma. Dies ist auch noch heute ein Gütesiegel, da die preußischen Beschaffungsämter bekanntlich mehr als genau bei der Prüfung von Material und Verarbeitung waren und die Lampen immer noch nach dem gleichen Grundprinzip funktionieren und ebenso gewissenhaft wie Anno dazumal hergestellt werden.

Der Name „Feuerhand“ wurde im Jahre 1914 für die Firma Herrmann Nier als Marke eingetragen. „Feuerhand“ wurde als Markenname gewählt, so das Firmenarchiv, weil das Blech der Laterne feuerverzinnt war. Nicht etwa, weil eine Petroleumlaterne etwas mit Feuer zu tun hat. Inzwischen ist der Schmelzofen abgebaut und als Blech wird galvanisch verzinktes Blech benutzt, wie es für die Automobilindustrie verwendet wird.

Die Sturmlaterne wurde in verschiedenen Ausführungen hergestellt und wurde auch von der Wehrmacht in tausendfacher Ausführung in den Wüsten Nordafrikas, wie im Eis und Schnee des Kaukasus, verwendet.

Das heute produzierte Modell ist erstmals im Jahre 1953 produziert worden und stellt eine Weiterentwicklung der tausendfach bewährten Feuerhand dar. Noch immer „Made in Germany“, stehen die Lampen für Qualität und Wärme, welches ihr Licht ausstrahlt.

Tausendfach kopiert und nie erreicht – Lampen mit technischen Finessen

Die ausgeklügelte Luftführung der Feuerhand-Sturmlaterne führt den zur Verbrennung nötigen Sauerstoff durch ein im Rahmen der Laterne verborgenes Zuluftsystem. Dieses sorgt dafür, daß einerseits starker Wind keinen direkten Kontakt zur Flamme bekommt und diese dadurch dauerhaft und zuverlässig brennt – eben eine Sturmlaterne. Andererseits sorgt die patentierte Luftführung dafür, daß durch die Vorwärmung der Luft das Petroleum bei einer sehr hohen Temperatur vollständig und damit nahezu ruß- und geruchsfrei verbrennt.Durch die galvanische Verzinkung und die farbige Pulverbeschichtung ist die Laterne darüber hinaus nahezu rostfrei und dauerhaft in Verbindung mit ihrem stoßfesten Glas unter allen Witterungsbedingungen einzusetzen. Kein Vergleich mit den billigen Plagiaten aus dem Baumarkt.

Verwenden Sie auf jeden Fall nur reines Petroleum und füllen Sie den Tank auch nur zu zwei Drittel, damit es bei heftigen Bewegungen nicht aus dem Brenner schwappt. Zum Anzünden stellen Sie das Glas nach oben und drehen den Docht etwa einen halben Zentimeter heraus. Dann lassen Sie das Glas wieder nach unten und drehen den Docht so weit zurück, daß die Flamme nicht mehr rußt. Nach einigen Minuten hat sich die Lampe aufgewärmt und die warme Luft strömt von oben durch die hohlen Säulen nach unten an den Brenner, so daß die Flamme wieder höher wird und zu rußen anfängt. Jetzt ist es Zeit, den Docht ein weiteres Mal zurückzudrehen, bis das Rußen aufhört. Zum Löschen heben Sie das Glas und blasen den Docht aus. Sie sollten zum Löschen den Docht nicht nach unten drehen, denn eine Vierteldrehung zu viel und der Docht landet unten im Tank.

Achtung: Wir liefern auch sämtliche Ersatzteile, rufen Sie uns an!

Feuerhand Sturmlaterne,
Best.-Nr.: 99-805 Rubinrot
Best.-Nr.: 99-806 Kobaltblau
Best.-Nr.: 99-807 Moosgrün
Best.-Nr.: 99-808 Signalgelb
Best.-Nr.: 99-809 Reinweiß
Best.-Nr.: 99-810 Tiefschwarz
Best.-Nr.: 99-811 Bundeswehr-Oliv

Bedienungsanleitung Feuerhand Sturmlaterne
Verwenden Sie bitte ausschließlich Petroleum, billiges Lampenöl aus dem Baumarkt greift die Dichtung an. Zum Einfüllen des Petroleums die Füllschraube aufdrehen und den Tank bis zur roten Linie befüllen (siehe Skizze). Die Laterne nach Befüllung nur hinstellen oder senkrecht hängen, bitte nie schräg halten oder kippen. Nach Inbetriebnahme die Laterne nur noch am Tragebügel anfassen.

Den Docht mit dem Brennerschlüssel so weit herausdrehen (ca. 1 bis 2 mm), daß er mit einem Streichholz oder geeigneten Feuerzeug sicher angezündet werden kann. Beim ersten Anbrennen eines Dochtes lassen Sie diesen sich bitte erst 1 bis 2 Minuten mit Petroleum vollsaugen. Um das Glas anzuheben, bitte den Hebel an der linken Seite herunterdrücken und festhalten. Mit der anderen Hand den Docht anzünden und den Hebel wieder loslassen. Den Docht sofort nach Absenken des Glases auf die gewünschte Flammengröße zurückdrehen.

Regulieren Sie die Höhe des Dochtes mit dem Brennerschlüssel. Die Flamme sollte 15 bis 20 mm hoch sein und nicht rußen. Der Docht muß in jedem Fall nach Erreichen der Betriebstemperatur (ca. 1 bis 2 Minuten nach dem Anzündvorgang) nochmals nachreguliert werden.

Reinigung: Um das Glas zu entfernen, bitte den Schornstein hochziehen. Das Glas mit dem Schutzgitter läßt sich dann zur Seite bewegen und das Glas kann dann aus dem Schutzgitter entnommen werden. Um den Docht zu entfernen, drehen Sie den Brenner am Brennerschlüssel im Uhrzeigersinn und entnehmen das komplette Bauteil.

Sturmlaternen und Petroleum unbedingt von Kindern und von leicht brennbaren Stoffen/-Gegenständen fernhalten!

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